Feb
01

Forscher untersuchten die Verteilung der Nordseegarnelen im Winter
Der Bestand an Nordseegarnelen, umgangssprachlich auch Krabben oder Granat genannt, ist derzeit auf einem hohen Niveau. Das wurde auf zwei Forschungsfahrten deutlich, die Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei in Hamburg mit dem Fischereiforschungsschiff SOLEA unternommen haben. “So viele Garnelen wie in diesem Winter haben wir seit 20 Jahren nicht gefunden”, berichtet Fahrtleiter Dr. Thomas Neudecker. “In der gesamten Deutschen Bucht waren durchweg größere Dichten anzutreffen als in den früheren Jahren, insbesondere in einer Meerestiefe von 10 bis 20 Metern.” Damit hielten sich die Garnelen küstennäher auf als in den kälteren Wintern zuvor.

Die jetzt beendete zweite Forschungsfahrt führte das Schiff von Cuxhaven aus zur dänischen und niederländischen Küste sowie in die zentrale Deutsche Bucht. Dort führen die Fischereibiologen des Thünen-Instituts alljährlich ihr Langzeit Monitoring-Programm zur winterlichen Verbreitung der Garnelen (Crangon crangon) durch. Trotz zeitweise widrigen Wetters mit Windstärken von 8 bis 11 konnten das Wissenschaftlerteam und die Besatzung unter Kapitän Koops das geplante Forschungsprogramm abarbeiten, wozu auch Planktonuntersuchungen und eine “Parallelfischerei” mit einem gecharterten Krabbenkutter vor Ostfriesland gehörten, der die dortigen, flachen Gewässer beprobte. Fast 90 Mal ließen die Wissenschaftler die Forschungsnetze zu Wasser, um Daten über die Bestandesdichten in unterschiedlichen Meerestiefen und -arealen zu erhalten.

In Verbindung mit der vorangegangenen Fahrt, die heimatnähere Bereiche um Helgoland abdeckte, ergibt sich nun ein abgerundetes Bild der winterlichen Garnelenverteilung im gesamten Bereich der südöstlichen Nordsee. Die “Krabben” zwischen Ostfriesland und Dänemark, wo vornehmlich niederländische Kutter angetroffen wurden, waren teils besonders groß, was auf eine derzeit gute Bestandssituation hindeutet.

Nach den guten Anlandungen der Krabbenflotten im vergangenen Jahr liegen die verbliebenen Bestandsdichten auch weit über denjenigen des vorangegangenen Winters, wodurch die Frühjahrsfänge in der Fischerei wahrscheinlich ebenfalls überdurschnittlich ausfallen werden. Ein großer Elternbestand ist jedoch kein Hinweis darauf, dass auch die nächste Krabbengeneration, die im Herbst 2012 die Fangsaison dominieren wird, sehr ertragreich sein wird, warnt Neudecker. Denn die Thünen-Forscher konnten anhand ihrer Langzeituntersuchungen zeigen, dass ein milder Winter ein Faktor sein kann, der sich nachteilig auf die Nachwuchsproduktion der Krabben auswirkt.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Dez
21

Als erster Anbieter in Niedersachsen hat das BadeWerk in Neuharlingersiel die Höchstwertung von fünf Medical Wellness Stars erhalten. “Diese Auszeichnung ist eine Ehre für uns”, freut sich der Geschäftsführer und Kurdirektor des Kurverein Neuharlingersiel e.V., Andreas Eden.

Bad Zwischenahn, 20.12.2011 | Die Investition hat sich gelohnt: Vor kurzem noch waren Handwerker damit beschäftigt, Kurhaus, Meerwasser-Hallenbad und Saunalandschaft mit einem Glasfoyer zu verbinden, heute schon wurde das BadeWerk in Neuharlingersiel mit dem Gütesiegel “Medical Wellness Stars” ausgezeichnet. Die Urkunde überreichte Peter Schulze, Geschäftsführer des Heilbäderverbands Niedersachsen e.V.: “Das BadeWerk erhält die Ehrung für sein ganzheitliches und konsequent umgesetztes Medical Wellness-Konzept.”

Seit 2004 wird das bundesweit anerkannte Gütesiegel “Wellness Stars” vom Heilbäderverband Baden-Württemberg, seit Anfang 2011 auch vom Heilbäderverband Niedersachsen vergeben, um Kunden eine Orientierung über die Qualität von Wellness-Einrichtungen zu geben. Je nach Qualitätsniveau variiert die Anzahl der Sterne von drei bis fünf. Beurteilt werden dabei unter anderem Behandlungsspektrum, naturnahe Lage und Ausstattung, Personal und Service einer Einrichtung. Bei den “Medical Wellness Stars” wird zusätzlich die medizinische Kompetenz unter die Lupe genommen. Das Hauptaugenmerk gilt der genauen Abstimmung der Behandlungen auf die Bedürfnisse des Patienten sowie der Verwendung ortstypischer Heilmittel. Das BadeWerk Neuharlingersiel hat alle Kriterien erfüllt und erhält hierfür 5 Sterne. “Dass jeder Gast ein invididuelles Wellness-Paket erhält und wir dabei Meerwasser und den 400 Jahre alten Neuharlingersieler Naturschlick verwenden, ist Teil unserer Philosophie”, bestätigt Petra Baasen, Spa-Managerin des BadeWerk.

Die Würdigung mit den fünf Sternen sei jedoch kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, betonte Jürgen Schenzel, Vorsitzender des Kurverein Neuharlingersiel e.V., anlässlich der Verleihung der Urkunde: “Die bundesweit höchste Auszeichnung macht uns sehr stolz – zugleich ist sie ein Ansporn, unsere Servicequalität weiterhin auf Höchstniveau einzusetzen.” Die Gäste wird’s freuen.

Dez
15

Wilhelmshaven, 15.12.2011 | Auch im dritten Jahr nach der Eröffnung des JadeWeserPort InfoCenters ist das touristische Interesse ungebrochen. Die Besucherzahlen des JadeWeserPort-InfoCenters sind im Vergleich zum letzten Jahr um gut 20% gestiegen. Zum Jahresende 2011 wird inzwischen mit einer Gesamtbesucherzahl von über 30.000 Gästen gerechnet. Darin noch nicht enthalten sind die Gäste, die ausschließlich das Angebot “Hafen-Bus” (Baustellenbesichtigungstour-JadeWeserPort) ohne den Besuch der Ausstellung wahrgenommen haben.

“Wir haben in diesem Jahr ganz bewusst zusätzlich attraktive Angebote und bequem buchbare Packages mit anderen touristischen Partnern in der Region entwickelt und sehr erfolgreich verkauft”, sagt Stefanie Popp (43), Geschäftsführerin der JadeWeserPort InfoCenter GmbH und führt den Erfolg vor allem auch darauf zurück, das dieses Angebot u. a. für Reisegruppen, hier insbesondere für die “Generation 50+”, maßgeschneidert wurde.

“Unsere Besuchergruppen haben sich als begeisterte Botschafter für das Projekt und das Angebot des InfoCenters erwiesen. Das ist das Resümee der zahlreichen, überaus positiven Rückmeldungen, die wir von Reiseleitern, Busreiseunternehmern und unseren Gästen erhalten. Dies wird sicherlich für einen weiteren Schub im nächsten Jahr sorgen” freut sich Frau Popp. Besonders zur Ferienzeit sind es die Urlauber, die auch aus dem Umland zum wiederholten Mal mit Ihren Familien kommen, um die Ausstellung zu besuchen und sich über den Fortschritt sowie den aktuellen Stand des Projekts zu informieren. Doch das Interesse ist inzwischen bundesweit, wie Besuchergruppen bis aus der Oberlausitz zeigen. Natürlich zählen auch internationale Urlauber zu den Gästen des InfoCenters – in diesem Jahr mit einem höheren Anteil vor allem aus der Schweiz.

Seit Oktober 2010 bietet das InfoCenter zusätzlich sonntags etwa einstündige Besichtigungsfahrten über die Baustelle des JadeWeserPorts mit dem Hafen-Bus an. Popp: “Wir freuen uns sehr, demnächst den 7.000sten Fahrgast bei uns begrüßen zu dürfen!” Für das kommende Jahr wird mit Blick auf die in 8 Monaten bevorstehende Eröffnung des Hafens ein weiter steigendes Interesse erwartet.

Die JadeWeserPort InfoCenter GmbH ist eine Gesellschaft des Landes Niedersachsens, vertreten durch die JadeWeserPort Logistics Zone GmbH & Co KG, der Stadt Wilhelmshaven und der Landkreise Friesland, Wittmund und Wesermarsch. Näheres unter: www.jadeweserport.de

Nov
03

Der schwimmende Weihnachtsbaum, der Wintermarkt und tausende Lichter in Carolinensiel-Harlesiel laden ein.

Überall im ganzen Land leuchten die Lichter zur Advents- und Weihnachtszeit, so auch in Carolinensiel. Durch seine Lage am Meer ist es fast selbstverständlich, dass der große Weihnachtsbaum in Carolinensiel auf dem Wasser aufgestellt wird. Am Samstag, den 26. November, wird der “Schwimmende Weihnachtsbaum” bereits im 17. Jahr von den Mitgliedern des Stammtisches Sielkrug mit Hilfe eines Autokrans auf einem Schwimmponton im Museumshafen errichtet. Allein dieses Schauspiel ist schon Grund genug für einen Ausflug ins Nordseebad Carolinensiel. Bevor der Weihnachtsbaum dann am Abend gegen 18:00 Uhr zum ersten Mal wieder erstrahlt und den romantischen Museumshafen in ein einmaliges, weihnachtliches Ambiente taucht, gibt es aber noch mehr in Carolinensiel zu erleben.

Der schwimmende Weihnachtsbaum in Carolinensiel

Der schwimmende Weihnachtsbaum in Carolinensiel


Während des Aufbaus können sich Schaulustige auf dem kleinen Weihnachtsmarkt die Zeit vertreiben und bei Glühwein und Bratwurst sich auf den Nikolaus freuen. Der kommt nämlich in Carolinensiel traditionsgemäß schon am Samstag vor dem 1. Advent, um die Kleinsten zu beschenken. Und wie könnte es anders sein, der Nikolaus kommt natürlich mit dem Schiff in den Hafen, genauer gesagt wird er etwa gegen 16:45 Uhr mit dem Raddampfer Concordia II im Museumshafen von Carolinensiel erwartet.

Und ein weiteres Highlight erwartet die Besucher in Carolinensiel-Harlesiel – das Lichtermeer. Nun schon zum 5. Mal erstrahlt der gesamte Ort wieder in einem einzigartigen Lichterglanz. Entlang der Harle bis zum Schöpfwerk in Harlesiel, dessen Farbspiel im Innern immer wieder Neugierige schon von weitem anlockt, sind viele Bäume mit Lichterketten bestückt, Laternen mit Sternen und Lichtsegeln geschmückt oder rotierende Sterne werden auf Hauswände projiziert. Allabendlich bis ins Neue Jahr hinein können Einheimische und Gäste das Lichtermeer bei einem Spaziergang oder, jeweils am Samstagnachmittag, alles auch vom Wasser her bewundern bei einer Lichterfahrt mit dem Raddampfer CONCORDIA II, Abfahrt 16:30 Uhr ab Museumshafen.

Und damit man sich gelegentlich mal aufwärmen kann bei einer heißen Tasse Ostfriesentee mit Kluntje und einem Wölkchen Sahne oder nach dem Spaziergang bei einem leckeren Abendessen, hat sich auch die Gastronomie auf die vielen Besucher rechtzeitig eingestellt und ihre Betriebe weihnachtlich hergerichtet. Lassen Sie sich überraschen! Ob bei Punsch und Glühwein an der Strohbar im Freien oder bei einem romantischen Dinner mit Kerzenschein.

Der diesjährige Veranstaltungskalender zur Weihnachtszeit hat ebenfalls wieder einiges zu bieten. Viele kleine Veranstaltungen, wie Tee- und Weinverkostungen, Konzerte in der Deichkirche und Vorlesungen im Deutschen Sielhafenmuseum, Boßeln für Gäste, Nikolausschwimmen, versch. Themenabende in der Sauna oder spezielle Wellnessangebote zum Winter stimmen auf die Winterzeit ein. Nicht zu vergessen das Jahres-Abschlusskonzert des Shanty-Chors Carolinensiel, der Wintertag im Deutschen Sielhafenmuseum und wir freuen uns auch wieder auf die “längste brennende Friesengeistmeile der Welt”, die am 29.12. um 17:00 Uhr noch mal für Furore sorgen wird. Jeder, der einen Holzschuh mit leeren Friesengeistgläsern mitbringt, bzw. zuvor in der Gastronomie oder auf dem Wintermarkt erworben hat, kann teilnehmen. Wie bereits in den letzten Jahren kann man sich seinen Holzschuh wieder individuell beschriften lassen, bevor die Gläser dann mit Friesengeist befüllt werden und von der Freiwilligen Feuerwehr Carolinensiel alle gemeinsam angezündet werden.

Rund um den Schwimmenden Weihnachtsbaum im Museumshafen wird auch in diesem Jahr ab dem 1. Dezember bis zum Neujahrstag wieder der schon traditionelle Wintermarkt mit vielen kulinarischen und winterlichen Angeboten von der Wirtegemeinschaft Carolinensiel aufgebaut. In der Adventszeit ist der Wintermarkt jeweils von Donnerstag bis Sonntag geöffnet und vom 2. Weihnachtstag bis zum Neujahrstag täglich.

Insgesamt ist die Advents- und Weihnachtszeit in Carolinesiel wieder ein schöner Anlass für einen Ausflug an die Küste und den Besuch des Lichtermeers. Aktuelle Informationen und Termine finden Sie zeitnah auf www.Lichtermeer-Carolinensiel.de

Sep
07

Das Deutsche Sielhafenmuseum in Carolinensiel beteiligt sich mit einem attraktiven Programm am Tag des offenen Denkmals und lädt am Sonntag, 11. September, alle Interessierten bei freiem Eintritt in die drei Museumshäuser rund um den historischen Hafen ein.

Das zentrale Motto des Tags des offenen Denkmals, der jedes Jahr bundesweit begangen wird, ist in diesem Jahr “Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert”. Das 19. Jahrhundert war die Blütezeit der Segelschifffahrt in Ostfriesland und bildet den inhaltlichen Schwerpunkt in den Ausstellungen des Sielhafenmuseums. Allein die drei denkmalgeschützen Museumshäuser rund um den historischen Hafen spiegeln diese Epoche anschaulich wider: das “Kapitänshaus” von 1803 als typisches Wohn- und Geschäftshaus und die beiden Speichergebäude “Alte Pastorei” und “Groot Hus” aus den Jahren 1800 bzw. 1840. In der Ortsführung um 11.00 Uhr mit Hajo Becker und in der Führung durch das Groot Hus um 15.30 Uhr mit Museumsleiter Manfred Sell wird u.a. auf die Geschichte dieser Häuser eingegangen.

Untrennbar mit der Geschichte der Sielhäfen verbunden sind die traditionellen Plattbodenschiffe, die im Museumshafen zu bestaunen sind. In einem besonderen Workshop baut Wilhelm Oberzier mit interessierten Kindern und ihren Eltern ein ca. 30 cm langes Schiffsmodell nach historischem Vorbild von 11.00 bis 13.00 Uhr im Groot Hus. Kinder können sich mit einem Elternteil unter der Telefonnummer 04464-86930 oder unter info@dshm.de zum Workshop anmelden. Für jedes Boot wird 9,50 € berechnet.

Von 14.00 bis 17.00 Uhr gibt Julia Kaffarnik von “Musealog” einen Einblick in die Museumsdokumentation mit Objektfotografie und Datenbank. Eine besondere Attraktion sind die Hafenrundfahrten mit der MARIE VAN’T SIEL, die stündlich ab 12.00 Uhr am Anleger Alte Pastorei ablegt. Außerdem heißt es ab 11.00 Uhr wieder “open ship” auf dem Museumskutter GEBRÜDER. Der Förderkreis des Sielhafenmuseums lädt zu einer Teepause mit selbstgebackenem Kuchen in die Schifferkneipe des Kapitänshauses ein. Der ehrenamtliche Mueumsmitarbeiter Klaus Meller führt in die Geheimnisse der Navigation an der Navigationsstation ein.

Das Museum ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Am Tag des offenen Denkmals ist der Eintritt kostenlos. Weitere Informationen unter www.dshm.de.

Aug
08

Neuester Zugang am Museumshafen: "gemeiner Badegast, homo badensis"

Keiner, der seit Montag die neue Skulptur am Museumshafen in Carolinensiel sieht, kann sich ein Schmunzeln verkneifen, der “gemeine Badegast” zeigt Wirkung. Auf Initiative von Christoph Essing, Eigner eines der traditionellen Segelschiffe im Museumshafen, beschäftigte sich der gelernte Zimmermann und Künstler Wolfgang Wefer aus Hude mit dem Stück eines alten Dalbens, der ursprünglich im Hafen von Spiekeroog stand. Ziel war es eine originelle Skulptur mit Bezug zum Museumshafen zu schaffen. Es wurde die freundliche Karikatur eines “gemeinen Badegastes”, der es seinen real lebenden Vorbilder nachmacht, er fotografiert den Museumshafen.
In früheren Zeiten wurden die Touristen überall an der Küste als Badegast bezeichnet. Aber auch bei der Marine wurde der Begriff über Jahrzehnte für die nicht seemännisch tätigen Besatzungsmitglieder, wie z.B. Arzt o.ä. benutzt, “die sind an Bord ja fast wie im Urlaub”.
Die Skulptur wurde dem Deutschen Sielhafenmuseum zum Dank für die vielen Initiativen zur Bewahrung der traditionellen Schifffahrt übergeben. Der Künstler Wolfgang Wefer wird während der WattenSail am kommenden Wochenende vor Ort sein und an einer weiteren Skulptur arbeiten.

Nach getaner Arbeit, v.l.: Initiator Christoph Essing, Badegast, Herbert Marx und der Künstler Wolfgang Wefer.

Jul
22

Leere Netze

Informationsveranstaltung im Deutschen Sielhafenmuseum in Carolinensiel
Fischerei zwischen Globalisierung und Meeresschutz

Die Arbeitsstelle Agrarhandel und Fischerei des Evangelischen Entwicklungsdienstes und der Verein für Internationalismus und Kommunikation e.V. organisieren vom 25. Juli bis zum 14. August 2011 zusammen mit Diaba Diaop und Gaoussou Gueye aus Westafrika eine Veranstaltungsrundreise entlang der norddeutschen Küste. Das zentrale Thema der Veranstaltungen ist die Fischerei und ihre globalen Auswirkungen am Beispiel der Situation der Kleinfischer vor der deutschen und der westafrikanischen Küste. Dabei möchten wir einen Bogen spannen, der deutlich macht, dass die Meerespolitik und speziell die Fischerei Problematiken darstellen, die nur international zu lösen sind und die Situation vor Westafrika durchaus mit der an der norddeutschen Küste verknüpft ist.

Den Zeitraum für diese Rundreise wurde gewählt, um während der Urlaubssaison viele Menschen aus unterschiedlichen Orten an der Küste mit der Thematik zu erreichen und zum anderen um im Vorfeld der Neuformulierung der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der hier 2012 anstehenden Entscheidungen zu lenken. Die Reise führt durch Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Am 28. Juli findet eine Informationsveranstaltung in der Galerie in der Alten Pastorei im Deutschen Sielhafenmuseum statt, die mit einer Vorstellung der Veranstalter und Gäste sowie zwei kurzen Einführungen in die Situation der Fischerei an der norddeutschen Küste und in die globale Dimension der Meerespolitik eingeleitet werden. Es folgen zwei Beiträge der Gäste aus Westafrika, die den Alltag in der Kleinfischerei und im Fischhandel wie auch die sozialen und politischen Bedingungen denen dieser Alltag unterliegt beschreiben. Eine Übersetzung der Beiträge ins Deutsche ist gewährleistet. Am Abschluss steht eine offene Diskussion und es gibt ausreichend Zeit für Nachfragen.

Weitere Informationen unter www.fair-oceans.info

Jul
07

Der Beginn der Sommerferien ist auch für das Deutsche Sielhafenmuseum und das Nationalpark-Haus der Start in die Hauptsaison. Am Dienstag, den 12. Juli stehen wieder die Kinder und Familien im Mittelpunkt aller Aktionen. Viele Bastelangebote, Navigation für den seemännischen Nachwuchs, aber auch die Lesung von Dorothee Jostes aus ihrem Buch „Klabautermänner gibt es nicht!?“ versprechen einen spannenden Tag für Groß und Klein. Kinder bis zum 16. Geburtstag zahlen keinen Eintritt. Das gesamte Programm findet sich unter www.dshm.de oder auch auf der Facebook Seite des Museums.

Beim Bau von Holzbooten kommt die Fantasie zum Blühen

Beim Bau von Holzbooten kommt die Fantasie zum Blühen

Jul
07

… – die modernste Wellness-Einrichtung an der ostfriesischen Nordseeküste öffnet ihre Türen.

Neuharlingersiel, 06.07.2011 | Fern von jeder Hektik – im idyllischen Nordseeheilbad Neuharlingersiel mit seinem romantischen Hafen, seiner aktiven Krabbenkutterflotte und dem historischen Sielhof – präsentiert sich mit dem BadeWerk Neuharlingersiel eine ganz besondere, gehobene Wellness-Einrichtung an der ostfriesischen Nordseeküste.

Im BadeWerk erleben die Gäste Wellness im absoluten Einklang mit der Natur – sowohl unter architektonischen Gesichtspunkten als auch bei ihren Anwendungen. Bei der Einrichtung wurde sehr viel Wert auf die Verwendung natürlicher Materialien und einen authentischen Baustil gelegt. Der ortstypische Charakter des Fischerdorfs spiegelt sich so im BadeWerk Neuharlingersiel wider. Bei Massagen, Behandlungen und Therapien kommen örtliche Heilmittel wie Meerwasser und der 400 Jahre alte, einzigartige originale Neuharlingersieler Naturschlick zum Einsatz. Die Verwendung des Neuharlingersieler Naturschlicks und des natürlichen Meerwassers spielt eine ganz große Rolle. Es liegt dem Kurverein Neuharlingersiel e.V. viel daran, im Einklang mit der Natur zu handeln und zu behandeln. Diese Maxime werden im BadeWerk Neuharlingersiel betont – auch durch den Bezug zu den Gezeiten – dem fantastischen Naturphänomen, das sich so erfrischend abwechslungsreich und besonders stark ausgeprägt an unserer Küste erleben lässt. Deshalb sind die Bereiche des BadeWerk Neuharlingersiel nach den Gezeiten unterteilt: einsetzende Ebbe steht für Massagen und Kosmetik, Ebbe für Sauna und Bistro, einsetzende Flut für Gymnastik und Fitnesstraining und Flut für Schwimmen und Wassergymnastik.

Am 11. Juni 2011 wurde die neue Thalasso-Einrichtung im Nordseeheilbad Neuharlingersiel feierlich eingeweiht. Jörg Bode, Wirtschaftsminister des Landes Niedersachsen, betonte in seiner Festrede die Bedeutung von Thalasso für den Gesundheitstourismus an der Nordseeküste. Es sei richtig und wichtig, dass Thalasso ein Schwerpunkt des BadeWerk Neuharlingersiel sei. Danach enthüllte der Minister das Logo des BadeWerk Neuharlingersiel über dem Haupteingang und läutete damit ein neues Wohlfühlzeitalter an der ostfriesischen Nordseeküste ein.

Die Baumaßnahmen für das BadeWerk Neuharlingersiel dauerten neun Monate. Insgesamt investierte der Kurverein Neuharlingersiel e.V. 7,5 Mio. Euro in die neue Spa-Einrichtung.

Kurverein Neuharlingersiel

Mai
25

Schüler der Alexander von Humboldt Schule in Wittmund untersuchten im Rahmen ihres Seminarfaches in der 11. Klasse die Besonderheiten der Inselversorgung. Das Themenangebot kam in Kooperation mit dem Deutschen Sielhafenmuseum in Carolinensiel zustande. Am kommenden Sonntag, den 29. Mai von 10.30 bis 16.30 werden die Schüler die Ergebnisse ihrer Recherchen im Groot Hus des Museums vorstellen. Die 16 Schüler hatten sich zu Expertengruppen für die 3 Häfen im Landkreis Wittmund zusammen gefunden. Mit großer Unterstützung der Inselreedereien und der jeweiligen Touristiker informierten sich die Schüler über die jeweiligen Besonderheiten in Schifffahrt und Versorgung. So konnten die Wangerooge Gruppe z.B. morgens um 5:30 Uhr mit dem Frachtschiff der Reederei Warrings mitfahren um nicht nur die Fahrt, sondern auch die Logistik des Be- und Entladens selbst zu erleben.

Kapitän Klaus Pampuch erläutert den Schülern die Abläufe der Logistik im Hafen Harlesiel


Am Sonntag werden die Ergebnisse referiert. Es wird z.B. auf die Besonderheit der Insellage im Weltnaturerbe hingewiesen, aber auch die unterschiedlichen Fracht und Fährkonzepte der Reedereien werden beleuchtet. Die Energieversorgung wird thematisiert und auch die Ergebnisse von Zeitzeugeninterviews mit Langeooger Bewohnerinnen vorgestellt.
Für den Schulleiter der KGS ist diese Kooperation mit dem Deutschen Sielhafenmuseum ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit mit einem außerschulischen Lernort: „Nirgendwo sonst können Schüler so hautnah lernen, sich mit ihrer unmittelbaren Umgebung so intensiv auseinander zu setzen.“ Museumsleiter Manfred Sell freut sich schon auf die weitere Zusammenarbeit, denn im nächsten Jahr soll aus den Arbeitsergebnissen eine Sonderausstellung entstehen.
Gäste sind zur Veranstaltung herzlich willkommen, für das leibliche Wohl sorgen ebenfalls die Schüler der KGS.

Bahn Mitarbeiter Günther Gruben informiert über den Personenverkehr nach Wangerooge