Apr
24

Im Wangerland lässt sich das Leben am Meeresgrund eindrucksvoll erforschen

Wangerland, 12.04.2012 | Der Anblick eines Wattführers löst mitunter Staunen aus. “Das sieht ja aus wie eine Bergsteigerausrüstung”, hat Wolfgang Gedat schon des Öfteren gehört, wenn er beladen mit einem Feldstecher, einem Kompass, Tupperpott, Sieb, Seil und allerlei weiterem Zubehör auf der Deichkrone ankommt. Gedat und seine Gäste zieht es jedoch nicht in die Höhe. Im Gegenteil, sie bleiben konstant auf und knapp unter Normalnull. Ziel ihrer Wanderungen ist das Weltnaturerbe Wattenmeer.

Spielt das Wetter mit, sind Gedat und seine Wattführerkollegen im Wangerland vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein täglich von Schillig aus unterwegs. Auf ihren Ausflügen erfahren Gäste dabei Details zur Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Lebensraumes vor der Küste, hören skurrile Geschichten zu seinen Bewohnern und spüren hautnah, was es bedeutet, sich im Rhythmus von Ebbe und Flut zu bewegen. Die Titel der Expeditionen sind so vielschichtig wie die Wanderungen selbst. Wer ein paar Stunden Zeit mitbringt, wandelt “Auf den Spuren der Vögel”. Kürzer, aber auch emotionaler sind die “Lyrische Abendwanderung in den Sonnenuntergang” oder das Angebot “Stille im Watt”. Wer es lieber sportlich mag, wandert mit Nordic Walking- Stöcken bis zur Minsener Oog. Und selbst eine Gehbehinderung hält die Gäste im Wangerland nicht von einem Ausflug in den Nationalpark ab. Ein Wattmobil mit großen Reifen steht bereit und ermöglicht eindrucksvolle Erlebnisse im Reich der Muscheln und Priele.

Das Watt erkunden im Weltnaturerbe Wattenmeer


Bevor die Gruppen das Festland verlassen, versammeln sie sich noch einmal im Schutz der Dünen. Mit Blick auf den Schlick erklärt Gedat seinen Gästen, welche Dynamik in dieser nur scheinbar so ruhigen Landschaft steckt. Wind und Wellen formen jederzeit an ihrer Gestalt.

Spätestens beim ersten Zwischenstopp im Wattenmeer wird dann auch klar, warum Wattführer bei ihren Ausflügen so schwer beladen sind. Nach und nach kommt fast jedes Utensil der Ausrüstung zur Anwendung. Da wird mit dem Sieb der Sand gefiltert, mit der Forke nach Würmern gegraben und unter der Lupe nach kleinsten Spuren gesucht. Immer wieder drängen sich die Hobbybiologen im Kreis um Gedat und stecken die Köpfe interessiert zusammen. Am Himmel kreischen die Möwen und Austernfischer.

Mitunter wandern einige der Algen und Kleinstlebewesen wie Schlickkrebse in wasserdichte Behälter. Zurück am Festland, können sie in Schillig sprichwörtlich unter die Lupe genommen werden. Hier, gut geschützt hinter einem Deich, steht seit dem vergangenen Jahr eine Forschungsstation, die in den Ferienzeiten regelmäßig geöffnet hat. Immer dienstags, donnerstags und sonnabends von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr wartet Gedat auf interessierte Gäste. Kinder ab zwölf Jahren, aber auch Erwachsene, sind bei ihm willkommen und können mehr über das Leben auf dem Meeresgrund erfahren. Größere Gruppen haben die Möglichkeit sich im Vorfeld anzumelden, um in aller Ruhe Mitbringsel aus dem Wattenmeer unter dem Mikroskop zu erforschen.

Wer die neuen Erkenntnisse dann weiter vertiefen möchte, wird im gut fünf Kilometer entfernten Minsen fündig. Im Nordseehaus Wangerland zeigen Leiter Ralf Sinning und sein Team in einer sehenswerten Ausstellung die Vielfalt des Nationalparks, der seit 2009 auch als UNESCO Weltnaturerbe anerkannt ist. Anhand von Aquarien, Modellen, Seminaren und weiteren Expeditionen erhalten Gäste einen umfassenden Einblick in diesen faszinierenden Lebensraum vor der wangerländischen Küste.

Text und Bild: Wangerland Touristik GmbH

Apr
24

Es sind nicht nur die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, für die der Förderkreis steht, er investiert auch kräftig in die Verbesserung des Angebotes für die Museumsbesucher. Jetzt konnten Erneuerungen und Verbesserungen des Medienangebotes im Carolinensieler Museum umgesetzt werden. Moderne Bildschirme und ein Großbildschirm sowie Abspielgeräte für digitale Karten ersetzen die in die Jahre gekommenen und relativ anfälligen DVD Spieler. Ebenfalls erneuert wurde die Multimediaschau in der historischen Rettungsstation, die aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen nur noch unzuverlässig lief.

Insgesamt stellt der Förderkreis Deutsches Sielhafenmuseum e. V. für diese Projekte 8000 € zu Verfügung. Förderkreisvorsitzender Herbert Fischer: “Wir sehen die Erneuerung der Medien als wichtiges Förderprojekt, denn durch sie erhalten die Besucher wertvolle Informationen über die Ausstellungen und Sammlungen des Museums.” Damit kann der Förderkreis in diesem Jahr die zweite große Fördermaßnahme, nach der Erneuerung des Museumsweges im Wert von ca. 2000 €, umsetzen.

Mitglieder des Förderkreisvorstandes begutachten die neue Technik in der Handwerksausstellung. v.l. Tomke Janssen-Funfak, Dorothee Jostes, Jürgen Wolff, Friedhelm Klattenberg, Herbert Fischer, Herbert Bukop und Manfred Mannott

Apr
04

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und dieses Jahr kann man im Deutschen Sielhafenmuseum in Carolinensiel Ostereier suchen. Vom Karfreitag bis einschließlich Ostermontag sind im Kapitänshaus 17 rote Eier versteckt. Jedes Kind in Begleitung Erwachsener kann sich an der Kasse ein Rallyeheft holen und wer alle Ostereier findet, der bekommt am Ende eine kleine Überraschung! Nebenbei lernen die Kinder spielerisch etwas über das “Leben an Land” um 1900 und können viele spannende Sachen entdecken!
Das Deutsche Sielhafenmuseum hat täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Kristina Rose Bundesfreiwilligendienst bereitet die Osterüberraschungen für die Kinder vor.

Kristina Rose Bundesfreiwilligendienst bereitet die Osterüberraschungen für die Kinder vor.

Mrz
02

Segelschulschiff “Kruzenshtern” macht nach neun Jahren wieder am Bontekai fest
Tagestörn am 29. April

Wilhelmshaven – Nach fast zehn Jahren Abwesenheit wird im Frühjahr eine alte Bekannte in Wilhelmshaven erwartet: Vom 28. April bis 2. Mai macht die russische Viermastbark “Kruzenshtern” am Bontekai fest und bietet interessierten Gästen die Gelegenheit, während eines Tagestörns das Flair dieses großen Windjammers zu erleben. Das letzte aller unmotorisiert gebauten, frachtfahrenden Segelschiffe in der Geschichte der Seefahrt war das letzte Mal zum “Wochenende an der Jade” 2003 zu Gast. Ermöglicht wird der Schiffsbesuch in 2012 durch die Unterstützung der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V. (WHV e.V.).

Segelschulschiff "Kruzenshtern" macht nach neun Jahren wieder am Bontekai fest

Segelschulschiff Kruzenshtern macht nach neun Jahren wieder am Bontekai fest


“Wir freuen uns sehr, dieses schwimmende Denkmal wieder einmal in Wilhelmshaven begrüßen zu dürfen”, so WTF-Geschäftsführer Raymond Kiesbye. Während des Tagestörns am Sonntag, den 29. April, haben alle Seefahrtinteressierten die Möglichkeit, das Leben und Arbeiten an Bord zu beobachten und sich während des Törns Nordseeluft um die Nase wehen zu lassen. Beim Open-Ship wird es auch Gelegenheit geben, die “Kruzenshtern” während der Liegezeit am Bontekai zu besichtigen. Gleichzeitig plant die Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e.V., am 30. April an Bord eine On-Offshore-Windenergieveranstaltung durchzuführen.

Die 1926 auf der Johannes C .Tecklenborg-Werft in Bremerhaven als “Padua” gebaute Viermastbark ist der letzte der sogenannten Flying-P-Liner. Heute ist das 115 Meter lange Schiff in Kaliningrad beheimatet und fährt als Schulschiff für Kadetten, die zu Offizieren der Handelsmarine ausgebildet werden.

Informationen und Tickets für den Segeltörn sind ab sofort bei der Tourist-Information Wilhelmshaven in der NordseePassage, Telefon: 04421 / 913000, oder unter www.wilhelmshaven-touristik.de erhältlich.

Feb
05

Für alle Nordsee-Fans nur zu empfehlen …

Feb
04

Der Winter hat auch im Museumshafen von Carolinensiel Einzug gehalten.

Winter im Museumshafen Carolinensiel

Winter im Museumshafen Carolinensiel

Feb
01

Forscher untersuchten die Verteilung der Nordseegarnelen im Winter
Der Bestand an Nordseegarnelen, umgangssprachlich auch Krabben oder Granat genannt, ist derzeit auf einem hohen Niveau. Das wurde auf zwei Forschungsfahrten deutlich, die Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei in Hamburg mit dem Fischereiforschungsschiff SOLEA unternommen haben. “So viele Garnelen wie in diesem Winter haben wir seit 20 Jahren nicht gefunden”, berichtet Fahrtleiter Dr. Thomas Neudecker. “In der gesamten Deutschen Bucht waren durchweg größere Dichten anzutreffen als in den früheren Jahren, insbesondere in einer Meerestiefe von 10 bis 20 Metern.” Damit hielten sich die Garnelen küstennäher auf als in den kälteren Wintern zuvor.

Die jetzt beendete zweite Forschungsfahrt führte das Schiff von Cuxhaven aus zur dänischen und niederländischen Küste sowie in die zentrale Deutsche Bucht. Dort führen die Fischereibiologen des Thünen-Instituts alljährlich ihr Langzeit Monitoring-Programm zur winterlichen Verbreitung der Garnelen (Crangon crangon) durch. Trotz zeitweise widrigen Wetters mit Windstärken von 8 bis 11 konnten das Wissenschaftlerteam und die Besatzung unter Kapitän Koops das geplante Forschungsprogramm abarbeiten, wozu auch Planktonuntersuchungen und eine “Parallelfischerei” mit einem gecharterten Krabbenkutter vor Ostfriesland gehörten, der die dortigen, flachen Gewässer beprobte. Fast 90 Mal ließen die Wissenschaftler die Forschungsnetze zu Wasser, um Daten über die Bestandesdichten in unterschiedlichen Meerestiefen und -arealen zu erhalten.

In Verbindung mit der vorangegangenen Fahrt, die heimatnähere Bereiche um Helgoland abdeckte, ergibt sich nun ein abgerundetes Bild der winterlichen Garnelenverteilung im gesamten Bereich der südöstlichen Nordsee. Die “Krabben” zwischen Ostfriesland und Dänemark, wo vornehmlich niederländische Kutter angetroffen wurden, waren teils besonders groß, was auf eine derzeit gute Bestandssituation hindeutet.

Nach den guten Anlandungen der Krabbenflotten im vergangenen Jahr liegen die verbliebenen Bestandsdichten auch weit über denjenigen des vorangegangenen Winters, wodurch die Frühjahrsfänge in der Fischerei wahrscheinlich ebenfalls überdurschnittlich ausfallen werden. Ein großer Elternbestand ist jedoch kein Hinweis darauf, dass auch die nächste Krabbengeneration, die im Herbst 2012 die Fangsaison dominieren wird, sehr ertragreich sein wird, warnt Neudecker. Denn die Thünen-Forscher konnten anhand ihrer Langzeituntersuchungen zeigen, dass ein milder Winter ein Faktor sein kann, der sich nachteilig auf die Nachwuchsproduktion der Krabben auswirkt.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Dez
21

Als erster Anbieter in Niedersachsen hat das BadeWerk in Neuharlingersiel die Höchstwertung von fünf Medical Wellness Stars erhalten. “Diese Auszeichnung ist eine Ehre für uns”, freut sich der Geschäftsführer und Kurdirektor des Kurverein Neuharlingersiel e.V., Andreas Eden.

Bad Zwischenahn, 20.12.2011 | Die Investition hat sich gelohnt: Vor kurzem noch waren Handwerker damit beschäftigt, Kurhaus, Meerwasser-Hallenbad und Saunalandschaft mit einem Glasfoyer zu verbinden, heute schon wurde das BadeWerk in Neuharlingersiel mit dem Gütesiegel “Medical Wellness Stars” ausgezeichnet. Die Urkunde überreichte Peter Schulze, Geschäftsführer des Heilbäderverbands Niedersachsen e.V.: “Das BadeWerk erhält die Ehrung für sein ganzheitliches und konsequent umgesetztes Medical Wellness-Konzept.”

Seit 2004 wird das bundesweit anerkannte Gütesiegel “Wellness Stars” vom Heilbäderverband Baden-Württemberg, seit Anfang 2011 auch vom Heilbäderverband Niedersachsen vergeben, um Kunden eine Orientierung über die Qualität von Wellness-Einrichtungen zu geben. Je nach Qualitätsniveau variiert die Anzahl der Sterne von drei bis fünf. Beurteilt werden dabei unter anderem Behandlungsspektrum, naturnahe Lage und Ausstattung, Personal und Service einer Einrichtung. Bei den “Medical Wellness Stars” wird zusätzlich die medizinische Kompetenz unter die Lupe genommen. Das Hauptaugenmerk gilt der genauen Abstimmung der Behandlungen auf die Bedürfnisse des Patienten sowie der Verwendung ortstypischer Heilmittel. Das BadeWerk Neuharlingersiel hat alle Kriterien erfüllt und erhält hierfür 5 Sterne. “Dass jeder Gast ein invididuelles Wellness-Paket erhält und wir dabei Meerwasser und den 400 Jahre alten Neuharlingersieler Naturschlick verwenden, ist Teil unserer Philosophie”, bestätigt Petra Baasen, Spa-Managerin des BadeWerk.

Die Würdigung mit den fünf Sternen sei jedoch kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, betonte Jürgen Schenzel, Vorsitzender des Kurverein Neuharlingersiel e.V., anlässlich der Verleihung der Urkunde: “Die bundesweit höchste Auszeichnung macht uns sehr stolz – zugleich ist sie ein Ansporn, unsere Servicequalität weiterhin auf Höchstniveau einzusetzen.” Die Gäste wird’s freuen.

Dez
15

Wilhelmshaven, 15.12.2011 | Auch im dritten Jahr nach der Eröffnung des JadeWeserPort InfoCenters ist das touristische Interesse ungebrochen. Die Besucherzahlen des JadeWeserPort-InfoCenters sind im Vergleich zum letzten Jahr um gut 20% gestiegen. Zum Jahresende 2011 wird inzwischen mit einer Gesamtbesucherzahl von über 30.000 Gästen gerechnet. Darin noch nicht enthalten sind die Gäste, die ausschließlich das Angebot “Hafen-Bus” (Baustellenbesichtigungstour-JadeWeserPort) ohne den Besuch der Ausstellung wahrgenommen haben.

“Wir haben in diesem Jahr ganz bewusst zusätzlich attraktive Angebote und bequem buchbare Packages mit anderen touristischen Partnern in der Region entwickelt und sehr erfolgreich verkauft”, sagt Stefanie Popp (43), Geschäftsführerin der JadeWeserPort InfoCenter GmbH und führt den Erfolg vor allem auch darauf zurück, das dieses Angebot u. a. für Reisegruppen, hier insbesondere für die “Generation 50+”, maßgeschneidert wurde.

“Unsere Besuchergruppen haben sich als begeisterte Botschafter für das Projekt und das Angebot des InfoCenters erwiesen. Das ist das Resümee der zahlreichen, überaus positiven Rückmeldungen, die wir von Reiseleitern, Busreiseunternehmern und unseren Gästen erhalten. Dies wird sicherlich für einen weiteren Schub im nächsten Jahr sorgen” freut sich Frau Popp. Besonders zur Ferienzeit sind es die Urlauber, die auch aus dem Umland zum wiederholten Mal mit Ihren Familien kommen, um die Ausstellung zu besuchen und sich über den Fortschritt sowie den aktuellen Stand des Projekts zu informieren. Doch das Interesse ist inzwischen bundesweit, wie Besuchergruppen bis aus der Oberlausitz zeigen. Natürlich zählen auch internationale Urlauber zu den Gästen des InfoCenters – in diesem Jahr mit einem höheren Anteil vor allem aus der Schweiz.

Seit Oktober 2010 bietet das InfoCenter zusätzlich sonntags etwa einstündige Besichtigungsfahrten über die Baustelle des JadeWeserPorts mit dem Hafen-Bus an. Popp: “Wir freuen uns sehr, demnächst den 7.000sten Fahrgast bei uns begrüßen zu dürfen!” Für das kommende Jahr wird mit Blick auf die in 8 Monaten bevorstehende Eröffnung des Hafens ein weiter steigendes Interesse erwartet.

Die JadeWeserPort InfoCenter GmbH ist eine Gesellschaft des Landes Niedersachsens, vertreten durch die JadeWeserPort Logistics Zone GmbH & Co KG, der Stadt Wilhelmshaven und der Landkreise Friesland, Wittmund und Wesermarsch. Näheres unter: www.jadeweserport.de

Nov
03

Der schwimmende Weihnachtsbaum, der Wintermarkt und tausende Lichter in Carolinensiel-Harlesiel laden ein.

Überall im ganzen Land leuchten die Lichter zur Advents- und Weihnachtszeit, so auch in Carolinensiel. Durch seine Lage am Meer ist es fast selbstverständlich, dass der große Weihnachtsbaum in Carolinensiel auf dem Wasser aufgestellt wird. Am Samstag, den 26. November, wird der “Schwimmende Weihnachtsbaum” bereits im 17. Jahr von den Mitgliedern des Stammtisches Sielkrug mit Hilfe eines Autokrans auf einem Schwimmponton im Museumshafen errichtet. Allein dieses Schauspiel ist schon Grund genug für einen Ausflug ins Nordseebad Carolinensiel. Bevor der Weihnachtsbaum dann am Abend gegen 18:00 Uhr zum ersten Mal wieder erstrahlt und den romantischen Museumshafen in ein einmaliges, weihnachtliches Ambiente taucht, gibt es aber noch mehr in Carolinensiel zu erleben.

Der schwimmende Weihnachtsbaum in Carolinensiel

Der schwimmende Weihnachtsbaum in Carolinensiel


Während des Aufbaus können sich Schaulustige auf dem kleinen Weihnachtsmarkt die Zeit vertreiben und bei Glühwein und Bratwurst sich auf den Nikolaus freuen. Der kommt nämlich in Carolinensiel traditionsgemäß schon am Samstag vor dem 1. Advent, um die Kleinsten zu beschenken. Und wie könnte es anders sein, der Nikolaus kommt natürlich mit dem Schiff in den Hafen, genauer gesagt wird er etwa gegen 16:45 Uhr mit dem Raddampfer Concordia II im Museumshafen von Carolinensiel erwartet.

Und ein weiteres Highlight erwartet die Besucher in Carolinensiel-Harlesiel – das Lichtermeer. Nun schon zum 5. Mal erstrahlt der gesamte Ort wieder in einem einzigartigen Lichterglanz. Entlang der Harle bis zum Schöpfwerk in Harlesiel, dessen Farbspiel im Innern immer wieder Neugierige schon von weitem anlockt, sind viele Bäume mit Lichterketten bestückt, Laternen mit Sternen und Lichtsegeln geschmückt oder rotierende Sterne werden auf Hauswände projiziert. Allabendlich bis ins Neue Jahr hinein können Einheimische und Gäste das Lichtermeer bei einem Spaziergang oder, jeweils am Samstagnachmittag, alles auch vom Wasser her bewundern bei einer Lichterfahrt mit dem Raddampfer CONCORDIA II, Abfahrt 16:30 Uhr ab Museumshafen.

Und damit man sich gelegentlich mal aufwärmen kann bei einer heißen Tasse Ostfriesentee mit Kluntje und einem Wölkchen Sahne oder nach dem Spaziergang bei einem leckeren Abendessen, hat sich auch die Gastronomie auf die vielen Besucher rechtzeitig eingestellt und ihre Betriebe weihnachtlich hergerichtet. Lassen Sie sich überraschen! Ob bei Punsch und Glühwein an der Strohbar im Freien oder bei einem romantischen Dinner mit Kerzenschein.

Der diesjährige Veranstaltungskalender zur Weihnachtszeit hat ebenfalls wieder einiges zu bieten. Viele kleine Veranstaltungen, wie Tee- und Weinverkostungen, Konzerte in der Deichkirche und Vorlesungen im Deutschen Sielhafenmuseum, Boßeln für Gäste, Nikolausschwimmen, versch. Themenabende in der Sauna oder spezielle Wellnessangebote zum Winter stimmen auf die Winterzeit ein. Nicht zu vergessen das Jahres-Abschlusskonzert des Shanty-Chors Carolinensiel, der Wintertag im Deutschen Sielhafenmuseum und wir freuen uns auch wieder auf die “längste brennende Friesengeistmeile der Welt”, die am 29.12. um 17:00 Uhr noch mal für Furore sorgen wird. Jeder, der einen Holzschuh mit leeren Friesengeistgläsern mitbringt, bzw. zuvor in der Gastronomie oder auf dem Wintermarkt erworben hat, kann teilnehmen. Wie bereits in den letzten Jahren kann man sich seinen Holzschuh wieder individuell beschriften lassen, bevor die Gläser dann mit Friesengeist befüllt werden und von der Freiwilligen Feuerwehr Carolinensiel alle gemeinsam angezündet werden.

Rund um den Schwimmenden Weihnachtsbaum im Museumshafen wird auch in diesem Jahr ab dem 1. Dezember bis zum Neujahrstag wieder der schon traditionelle Wintermarkt mit vielen kulinarischen und winterlichen Angeboten von der Wirtegemeinschaft Carolinensiel aufgebaut. In der Adventszeit ist der Wintermarkt jeweils von Donnerstag bis Sonntag geöffnet und vom 2. Weihnachtstag bis zum Neujahrstag täglich.

Insgesamt ist die Advents- und Weihnachtszeit in Carolinesiel wieder ein schöner Anlass für einen Ausflug an die Küste und den Besuch des Lichtermeers. Aktuelle Informationen und Termine finden Sie zeitnah auf www.Lichtermeer-Carolinensiel.de